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Auf Mondspritzer ist Verlass

In der Böhnlichchalle gabs was für Auge, Ohr und Hirn



Unter dem traditionellen Motto „Allen wohl und niemand weh, Fassenacht beim TVW“ stand auch dieses Mal wieder die Prunksitzung des TV Wössingen in der Böhnlichhalle. Genauso bewährt wie das Motto zeigte sich der Programmablauf. Die ganz große Überraschung fehlte. Dennoch wurde klar: die Wössinger „Mondspritzer“ konnten sich erneut auf eine bunte Schar von Aktiven verlassen, die eine gelungene Mischung aus Tanz, Show, Klamauk aber auch tief- und hintersinnigem Humor präsentierte. Das ist es, was die Prunksitzungen des TV Wössingen ausmacht. Nicht anders war es in diesem Jahr, das Walter Horn in seiner 50. Kampagne sah, woran Sitzungspräsident Karsten Matt bei der Begrüßung der Ehrengäste erinnerte.

Mit dem zünftigen Marsch der Tanzgarde eröffnet, fegte unmittelbar danach „Dä Henning vum Zigglberg“ fast genauso ungestüm über die Bühne. Benjamin Morlock kalauerte sich im feinsten Wessingarisch mit seinen Episoden nicht nur durch die lokale, sondern auch die internationale Politik, wo die Amis den größten aller Clowns zum Präsidenten gewählt hätten, „neben dem Lukas Podolski eine rhetorische Wasserstoffbombe ist“. Ihre Spritze hatten selbstverständlich die „Singenden Mondspritzer“ wieder gefüllt. Sie nahmen nicht nur die zähe Regierungsbildung in Berlin aufs Korn, sondern auch den Abriss des Feuerwehrgerätehauses und das neue Rathaus.

Mit technischen Problemen hatte Petra Adam zu kämpfen. Ihr Auftritt als füllige „Domina“ wurde stark beeinträchtigt vom Kampf mit dem Mikrophon. Umso mehr Technik hatten die „Dobbeldribbla“ aufzubieten. Sie hatten im Vorfeld der Prunksitzung eine lange Videosequenz eingespielt, die so manche Anzüglichkeit enthielt. In ihren Reihen Markus „Roddy“ Rothweiler. Das Elferratsmitglied legte bereits hier die ersten Spuren als Multitalent, die er vertiefte, als er später etwa mit zusammen mit „Presidente“ Dany Veit als Stimmungskanone über die Bühne dribbelte oder im Rahmen der Borzelbehmla aus einem stilisierten Autofond heraus nicht nur einen „Witz vom Roddy“ zum Besten gab.

Auf die Augen gab es etwas von der Tanzgruppe. Das galt besonders für den Abschlusstanz. Ein Gaze-Tuch über die ganze Truppe gelegt und mit gekonnten Lichteffekten angestrahlt – damit erzeugten die Mädchen unter der Leitung von Angelika Mücke und Melanie Weis eine mystische Stimmung und bewiesen, mit welch einfachen Mitteln Großartiges geleistet werden kann. Eine Augenweide und einer der Höhepunkte des Abends waren genauso die artistischen Kunststücke der närrischen Turnriege.

Dazu zählen immer wieder und ohne Zweifel „Bobbes&Bobbes“. Wenn sich die Brüder Joachim und Volker Kinsch der deutschen Sprache oder der großen Politik annehmen, bleibt kein Auge trocken. Zur großen Erhebung kam es, als zu dem „Badenerlied“ Karsten Matt zur Bütt marschierte. Als klassischer Till Eulenspiegel hielt er Karl-Heinz Burgey den Spiegel vor: Mit dem neuen Rathaus-Denkmal als Empfehlung für höhere Aufgaben, würde ein Abgang des Bürgermeisters nach Berlin allseits als Gewinn empfunden werden: „Dort würde er endlich für Ordnung sorgen und wir wären ihn los!“ Den akustischen Schlusspunkt setzten die Gölshausener „Krautscheißa“. Mit ihrer Guggemusik lieferten sie einen donnernden Abschluss, ehe Sitzungspräsident Karsten Matt zum Finale auf die Bühne bat.







Etwas euphorischer fällt die folgende Prunksitzungs-Kritik des TV-Pressesprechers aus, die unter dieser Überschrift stand:

Ein rauschendes Fest der Narretei: Die Prunksitzungen des TVW bieten ein abwechslungsreiches Spektakel!



Auch in diesem Jahr lud der TV Wössingen wieder zu seinen großen Prunksitzungen in die Böhnlichhalle ein und verwandelte diese am Faschingsfreitag und Samstag zum Tollhaus: Mit zwei grandiosen Veranstaltungen verzauberte der TVW die zahlreichen Zuschauer und sorgte für tolle Unterhaltung, so kamen Jung und Alt voll auf ihre Kosten! Kurzweilig und abwechslungsreich ging es durch einen bunten Abend. Nachdem die „Mädels von der Garde“ zu „Schenk mir dein Herz“ von „de Höhner“ den Abend charmant wie immer eröffnet hatten, rief der gut aufgelegte Sitzungspräsident Karsten Matt mit dem „Henning vom Zigglberg“ (Benjamin Morlock) den ersten Redner auf die Bühne. Mit einigen humorgeladenen Anekdoten zum Thema „Älterwerden“ stimmte er die Narrenschar gekonnt auf einen spannenden Abend ein. Im Anschluss stürmten die „singenden Mondspritzer“ die Bühne. Mit feinen Melodien und tollen Texten ließen sie die Stimmung weiter steigen. Die Tanzgruppe faszinierte mit einer famosen Choreo von Trainerin Melanie Weiß zu Bruno Mars’ Megahit „24K Magic“ das närrische Auditorium. Eine Domina (Petra Adam) brachte anschließend Feuer auf die Bühne und plauderte schonungslos aus dem Nähkästchen. Wer bis dahin noch nicht bester Laune war, durfte sich auf die bunte Show der Doppeldribbler freuen. „Zurück in die Zukunft“ hieß bei den 6 Jungs dieses Jahr das Motto und die Truppe setzte neue Maßstäbe: Neben dem traditionellen Tanz und kurzweiligen Konversationen kam heuer auch eine Videoleinwand zum Einsatz, mit verschiedenen humorösen Einspielern (unter anderem ein eigens produziertes Rapvideo) verliehen die Doppeldribbler ihrem Auftritt eine ganz besondere Note und sorgten für tosenden Applaus. Der „Wössinger Till“ haute, gewohnt wortgewandt ordentlich auf den Putz. Sport (KSC), Gesellschaft und Politik (GroKo) bekamen stilsicher ihr Fett weg. Im Anschluss gab es wieder was fürs Auge: Nach ihrer grandiosen Premiere im Vorjahr legten die Wettkampfturner des TVW nach: Als Köche und Gemüse wirbelten sie spektakulär über die Bühne und versetzten das Publikum ins Staunen! Nach den Standing Ovations für die quirligen Akrobaten konnten die Narren ihre stehende Haltung direkt beibehalten; es folgte die Stimmungsrunde. Die beiden Partybomben „el Presidente“ Dany Veit und Markus „Roddy“ Rothweiler schmetterten in bester Karaoke-Manier Hit um Hit durch die Halle und die Stimmung kochte zu Gassenhauern wie „Johnny Däpp“ oder „Hulapalu“ förmlich über. Im Anschluss war es wieder an der Tanzgruppe, die dieses Mal mit einer Gemeinschaftproduktion aufwarten konnte: zu einem ohrwurmtauglichen Britney-Speaers-Medley schwebten die Mädels gekonnt kokett über die Bühne. Ein Highlight waren auch in diesem Jahr die Gebrüder Kinsch, die als Bobbes und Bobbes das Publikum zum Toben brachten. Ob Erdogan, Spargel oder der Thermomix, Volker und Joachim hatten einen bunten Mix an Themen dabei. Als dann die Borzelbehmler mit ihrer „Witz vom Roddy-Show“ die Halle rockten, kochte die Stimmung fast über. Die Jungs schafften es mal wieder mit den richtigen Hits die Leute auf die Tische zu prügeln. Zum Abschluss zeigte die Tanzgruppe diesmal unter der Leitung von Angelika Mücke nochmals ihr ganzes Können und entführte das Publikum in eine fabelhafte Unterwasserwelt. Die Gölshäuser „Kraut-Scheißer-Gugge“ bescherten der Veranstaltung dann ein würdiges Ende. Zum Abschluss stimmte die ganze Halle noch das „Walzbachtälchen“ an und begleitete die Aktiven und den Elferrat von der Bühne! Vorbei war der Abend aber noch lange nicht! Bis in die frühen Morgenstunden wurde weiter getanzt, gesungen und gelacht! Getreu dem Motto der Wössinger Fasnacht: Allen Wohl und niemand weh, Fasenacht beim TVW!

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Kommentare (10)

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    Wössingen Till

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    Hallo Arnd,
    ich finde der Bericht des TVW trifft einen gelungen Abend mit komplett eigenen Akteuren, die das ganze Programm in Ihrer Freizeit einüben, wesentlich besser als Deiner. Welche „Überraschung“ hat dir gefehlt? Vielleicht sorgst ja Du im nächsten Jahr für eine Ünerraschung! Schade, das Du immer etwas negatives über uns berichten musst. Auf die redaktionellen Fehler möchte ich gar nicht eingehen. Vielleicht solltest aber mal damit beginnen, dein Bild genau anzuschauen, dann wäre das Schreiben von Roddis Namen schonmal ein Anfange. Wie gesagt schade das du die Aufführungen und den Einsatz der Leute nicht würdigst.
    Gruß
    Wössingen Till

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      Waidelich Arnd

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      Hallo lieber Till,
      Ich gestehe: Ich hab den furchtbaren Fehler begangen, den „Roddi“ „Roddy“ zu schreiben. Der gleiche Fehler unterlief nebenbei bemerkt auch dem TV-Berichterstatter: Doppelt unverzeihlich. Ansonsten möchte ich es mit einer grundsätzlichen Anmerkung zu diesem Kommentar belassen. Lokale Fastnachter tendieren zu einer anspruchsvollen Erwartungshaltung was die Berichterstattung über ihre Faschingsveranstaltungen anbelangt. Da werden überschwängliche Kritiken erwartet selbst von Darbietungen, über die man am liebsten einfach nur einen Eimer Häme ausschütten würde. Ich füge ganz explizit hinzu: Das gilt nicht für die Prunksitzungen des TSV Jöhlingen und des TV Wössingen. Beide haben hohes Niveau. Die Frage an Dich aber lieber Till muss erlaubt sein: An was machst du die Formulierung fest, dass ich immer etwas Negatives über den TV berichten würde? „Keine Überraschung“ stufst du wohl schon als negativ ein, obwohl 2017 exakt die gleichen Akteure auf der Bühne der Böhnlichhalle standen bis auf Petra Adam, die ja aber aus den Vorjahren durchaus bekannt ist.

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    Benjamin Morlock

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    Als Antwort auf: Auf Mondspritzer ist Verlass
    Hallo Arnd,
    bezüglich der Roddi-Schreibweise hast du wohl recht, auch ich hab Ihn ge-„y“. Das in deinem Kommentar explizit anzumerken finde ich überflüssig. Eigene Fehler durch das Zeigen auf Andere zu relativieren sollte nicht Argumentationsmethodik sein. Als Ehrenamtler der diesen Bericht unentgeldlich zwischen 3 Prunksitzungen schreibt sollten auch andere Maßstäbe als beim Profi angesetzt werden.
    Zum Inhalt:
    1.) Markus Rothweiler ist kein Mitglied der Doppeldribbler. Du jedoch schreibst: „In ihren Reihen Markus „Roddy“ Rothweiler. Das Elferratsmitglied legte bereits hier die ersten Spuren als Multitalent, die er vertiefte, als er später etwa mit zusammen mit „Presidente“ Dany Veit als Stimmungskanone über die Bühne dribbelte oder im Rahmen der Borzelbehmla aus einem stilisierten Autofond heraus nicht nur einen „Witz vom Roddy“ zum Besten gab.“
    2.) Den Podolski-Spruch zu Trump von mir hast du auch verdreht.
    3.) „Keine Überaschungen“ finde auch ich nicht passend und werte es eher negativ. Meiner Einschätzung nach gab es sehr wohl Überaschungen. Die Aktiven haben sich wieder allerhand Neues und Zeitaktuelles einfallen lassen. Fehlende neue Acts anzuprangern ist grotesk! Wir stellen das komplette Programm außschließlich mit eigenen Leuten auf. Das ist, denke ich (gerade in der heutigen Zeit in der es Vereine immer schwerer haben) eine nicht hoch genug zu wertende Leistung.
    4.) finde ich die Wertung „etwas euphorischer“ zu meinem Bericht unnötig. Ich habe deinen auch nicht als „etwas holpriger“ klassifiziert.
    Gruß,
    Benjamin Morlock

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    Die Füllige. Domina

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    Ob beim TV oder TSV sind es auch immer die gleichen Akteure. Das muss ja auch nicht die Überraschung sein wer es ist. Wichtig ist das sich diese Menschen etwas einfallen lassen und den Mut haben es vor 400 bis 500 Menschen vorzutragen. Auch diese Menschen machen das das alles Ehrenamtlich. Ihr Lohn ist der Applaus und die Anerkennung der Mühe und Arbeit und Lob des Publikums. Das ist doch die Überraschung Jahr für Jahr ein neues Programm zu bekommen ohne Wiederholungen, dann kann man zumindest erwarten das die Namen der Akteure richtig geschrieben werden und nicht jedes Jahr Fehler gemacht werden.

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    El Présidente

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    Hallo Arnd,
    Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Dem Einen gefällt´s dem Anderen nicht!
    Es ist Dein gutes Recht Deine Meinung so zu äußern wie Du das möchtest.
    Was ich Dir aber ankreide ist Deine dilettantische Art Sachverhalte zu recherchieren.
    Ich weiß nicht, wie Du auf die Schnapsidee gekommen bist, dass Markus Rothweiler bei den Doppeldribblern mitgewirkt hat?!
    „Ja gut, kann ja mal passieren!“ Denkt vielleicht der Eine oder Andere! Jedoch weiß jeder, der Dich kennt, dass das bei Dir leider schon zur Regel geworden ist. Denk doch mal an Deine Schwierigkeit die Namen von Volker und Joachim Kinsch richtig wiederzugeben…

    Mich persönlich hat es auch furchtbar gestört, dass Du die Show der Doppeldribbler so lapidar abgespeist hast. Viel Technik, mit langer Videosequenz und manch Anzüglichkeiten.
    Ich habe es oben ja bereits erwähnt. Jeder darf seine Meinung so äußern wie er möchte.
    Aber erklär mir mal bitte, wie sich ein Außenstehender die Show der Doppeldribbler nach Deiner Beschreibung vorstellen soll. Für mich ist das einfach nur ein Schlag ins Gesicht.
    Hättest Du die Doppeldribbler gar nicht erwähnt wären Sie besser weggekommen – so hast Du es zumindest bei den Bildern gemacht 😉

    Viele Grüße
    Daniel Veit

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      Waidelich Arnd

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      Lieber Presidente, lieber Daniel,
      danke für Deinen Kommentar, der im Wesentlichen die Vorwürfe wiederholt, die auch schon die Aktiven Karsten Matt, Benjamin Morlock und Petra Adam geäußert hatten. Jetzt will ich nicht auch noch die Antwort wiederholen, die ich Karsten Matt schon gegeben habe. Einige Worte will ich mir aber doch nicht verkneifen. Ich habe mir meinen Artikel noch mal intensiv durchgelesen. Ich habe die negativen Formulierungen gesucht, über die Ihr Euch unisono beschwert. Ich habe sie nicht gefunden.
      Statt dessen dieses: „gelungene Mischung aus Tanz, Show, Klamauk“, „kalauerte sich im feinsten Wessingarisch“, „artistische Kunststücke“, „bleibt kein Auge trocken“, „mit welch einfachen Mitteln Großartiges geleistet werden kann“, „als Stimmungskanone über die Bühne dribbelte“. Wenn allerdings „keine Überraschungen“ schon als negativ empfunden wird, wenn sich nicht ein Superlativ an den nächsten reiht und wohl auch erwartet wird, dass technische Probleme nicht erwähnt werden – ok, dann habe ich negativ berichtet. Ihr solltet aber einmal folgendes bedenken: Welchen Spielraum nach oben könnte ich noch haben für eine tatsächlich große künstlerische Leistung von nationalem Rang, wenn man bei einer lokalen Faschingsveranstaltung schon alle Superlative verschießt? Der erwartete maßlose Gebrauch von Superlativen schadet deren Glaubwürdigkeit. Ich rechne mir folgendes an: Durch meine Berichterstattung in der Vergangenheit habe ich mir bei meinen Lesern den Ruf erworben: Wenn er vor Begeisterung aus dem Häuschen ist, dann hat er auch tatsächlich etwas gesehen oder gehört, was dazu Anlass gibt.
      Dass mir bei meiner Berichterstattung – hier und anderswo – Fehler unterlaufen, das räume ich selbstverständlich ein. Jeder einzelne tut mir selbst am meisten weh. Die Fehler jetzt geradezu genießerisch auszurollen begreife ich als von Euch beim Schopf gegriffene Gelegenheit, mir eins auszuwischen. Sei´s drum. Ich bin nicht gram, hoffe weiter auf eine faire Begegnung mit offenem Visier und nehme die Kritik zum Anlass, noch mehr als bisher schon an meinen Fehlern zu arbeiten.

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    Kraichgauer

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    Jesses!!
    Was für kleinkarierte Erbsezähler un Kimmelspalter! Humorsterile Mamase, die irgendwie aus einer Parallelwelt entsprunge sein müsse …
    Leut, freut euch und genießt, solange es noch Schreiber gibt wie Arndt Waidelich! Der einzige zwischen Rhein-Neckar und Freiburg, Heilbronn und dem Rhein, der professionellen Journalismus und den Reichtum der Deutschen Sprache perfekt in einem freien, offenen Blog auf lokaler Ebene für umme präsentiert. Jeden einzelnen seiner kleinsten Texte könnte man in der Oberstufe in den Deutschunterricht einführen. Wenn ich zurückdenke an meine letzten Berufsjahre und an die Schriftsätze meiner jüngeren Kollegen/innen, Uni-Absolventen mit durchgängig ausgezeichneten Examina. Da kommt mir heute noch das Grausen.
    @ Benjamin Morlock
    Auf dem drei Mal falsch geschriebenen „Ronny“ will ich jetzt nicht auch noch rumhacken, das geht sowieso unter in diesem „Bockwurst-Journalismus“- Geseichel (wer nicht weiß was „Bockwurst-Journalismus“ ist, einfach mal googeln). Ein Satz ist allerdings gelungen, das gibt Hoffnung: „Die Gölshäuser „Kraut-Scheißer-Gugge“ bescherten der Veranstaltung ein würdiges Ende.“ Boah!!
    Weiter so und fleißig üben! Bei Arndt Waidelich gibts kostenlose Lektionen.
    So, jetzt brauch ich einen Schnaps. Die sauren Hering heute morgen sind mir irgendwie nicht so bekommen 🙂

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      Waidelich Arnd

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      Als Antwort auf: Auf Mondspritzer ist Verlass Als Antwort auf: Kraichgauer
      Jesses! antworte ich da und hab mir lange überlegt, ob ich mich mit der Veröffentlichung dieses Kommentars nicht dem Verdacht der eigenen Lobhudelei aussetze. Aber ich tu´s und ich gestehe: Ich freue mich darüber, dass in der Auseinandersetzung um den TV-Fasching mir jemand zur Seite springt.

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      Benjamin Morlock

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      @ Kraichgauer: Als Antwort auf: Auf Mondspritzer ist Verlass
      Wenn Kritik, dann bitte fundiert. Wenn Kritik, dann bitte nicht anonymisiert! In dieser Form kann ich ihren Kommentar nicht mal ansatzweise ernst nehmen. Kritik ist was tolles und wichtiges; sie erdet und zeigt andere Blickwinkel und Sichtweisen. Deshalb sollte man dieses hohe Gut ehren und gezielt einsetzen. Rechtschreibfehler (müsse, Arndt, die sauren Hering) und sinnfreie Wortschöpfungen (humorsteril, Geseichel) helfen hier leider so wenig wie Handcreme bei Fusspilz! Dazu kommen Aussagen, die ohne Fundament im Raum stehen. Das passt leider zur heutigen „Kommentar-Kultur“ und stimmt mich nachdenklich. Wie geschrieben, ich hab kein Problem mit Kritik, das (anonym, haltlos, grammatikalisch haarsträubend) jedoch ist traurig.
      Grüße,
      Benjamin Morlock

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        Kraichgauer

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        Als Antwort auf: Auf Mondspritzer ist Verlass Als Antwort auf: Benjamin Morlock
        Heijajei … Arndt mit „dt“! Was dene eine ihr Ronny, des isch dem annere sein Arndt. Jetzt hoff ich bloß, der richtich Arnd kanns mir noch emol verzeihe. Weil, wenn ich Arnd(t) hör oder les, mit oder mit ohne „dt“, dann assoziier ich halt immer den Ernst Moritz. Do muss mol früher in der Schul bei mir zufällig ebbes hänge gebliewe sei.
        @ Benjamin Morlock: Wer hier lebt und nicht weiß, was „Geseichel“ meint („sinnfreie Wortschöpfungen“), dem ist in seinem Bierernst eigentlich nicht zu helfen. Ich versuchs trotzdem. Es handelt sich um eine (nicht nur) im hießigen Dialekt, sondern in Süddeutschland bis Österreich, Tirol, Schweiz verbreitet vorhandene Wortbildung im Sinne der linguistischen Morphologie durch Präfigierung, Suffigierung und Konversation. Wortbildungsanalytisch etwa so:
        (die) Seich -> + ge (Präfix) + el (Suffix) -> Derivation, Nomen zu Nomen, kombinierte Derivation -> (das) Geseichel
        Halt bissel so vergleichbar etwa wie „Metzel“, die zu einem (euphemistischen) Wort- „Gemetzel“ wird … 🙂
        Deutsch war aber nie so mein Ding, vielleicht eher das von Arnd? Semantisch ist „Geseichel“ im hießigen Dialekt jedenfalls nie bösartig, eher augenzwinkernd. Das muss man aber nicht nur verstehen können, sondern auch wollen.

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