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Anstöße gegeben

Brettener Grüne stolz auf Erfolge in der Kommunalpolitik

Im Jahr 2019 wird sich in Bretten einiges bewegen. Darauf hoffte Thomas Holland-Cunz bei der Begrüßung der Besucher des Neujahrstreffens der Brettener Grünen im großen Saal der Volkshochschule. Das Jahr werde eine grüne Handschrift tragen, denn auf Initiative der Grünen seien ein Wohnraum- und ein Mobilitätskonzept für Bretten angestoßen worden. Der vergangene heiße Sommer habe als Vorbote des Klimawandels gezeigt, dass kommunales Engagement notwendig sei, meinte der Grünen-Sprecher und flocht diesen Wunsch ins gemeinsame Anstoßen ein „auf mehr Klimaschutz, mehr Menschlichkeit und auf mehr Gerechtigkeit“.

Für die kommunale Umsetzung ist wie kein anderer Otto Mansdörfer zuständig. Der Vorsitzende der grünen Gemeinderatsfraktion unterfütterte die Holland-Cunzsche Einführung mit Detailmaterial. In der Haushaltsklausur, aus der der Gemeinderat erst einen Tag zuvor zurückgekehrt sei, seien viele Themen behandelt worden, die auf Initiative der Grünen beruhen. So sei es gelungen, ein Wohnungsbauförderprogramm zu verabschieden, das ordentlich mit Finanzmitteln ausgestattet worden sei.

Diese Erfolge seien umso bemerkenswerter als sie von einer kleinen, nur dreiköpfigen Fraktion auf Weg gebracht werden konnten. Das interpretierte Mansdörfer zum einen als Beweis dafür, „dass unsere Anträge keine Show sind, sondern Substanz enthalten“. Zum anderen gewährten sie auch einen hoffnungsvollen Blick auf die anstehenden Kommunalwahlen, aus der man gern mit vier oder fünf statt bisher drei Gemeinderäten zurückkehren würde. Das alles müsse unter dem Vorzeichen stehen, den CO2-Ausstoß auch in Bretten zu verringern. Als eine Möglichkeit nannte er die stärkere Förderung von Photovoltaikanlagen. Die große Hitze habe gezeigt, dass „wir auch in Bretten mehr beschattete Flächen und damit Bäume, Bäume und noch einmal Bäume brauchen“.

Dass der Klimawandel ein nationales und internationales Problem ist, machte Danyal Bayaz deutlich. In maschinengewehrartigem Stakkato hingeworfenen Sätzen machte der Bundestagsabgeordnete aus dem nördlichen Landkreis das Thema zur tour d`horizon entlang der Punkte, die an- und aufgegriffen werden müssten. Der Kohleausstieg ist für ihn eine Selbstverständlichkeit und gleichzeitig auch Bedingung für den Einstieg in eine Bundesregierung, wann auch immer die neu gebildet werden müsse. Die Bundesregierung bewege sich in vielen Details nicht so schnell wie die Grünen sich das wünschten. Als vorbildlich hingegen empfand er das Engagement der grün geführten Landesregierung, die in die Bresche springe, wie Bundesregierun versage. Beispielhaft sei das Abkommen, das Kretschmann mit Kalifornien ausgehandelt habe.

Selbst gemacht war nicht nur die Musik, mit der das grüne Duo „Green Coffee“ die Vorträge umswingte, sondern auch die Schnittchen, die zum Abschluss und zum Smalltalk gereicht wurden, an dem sich auch OB Martin Wolff und Bürgermeister Michael Nöltner beteiligten. V�xӴ&�

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