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Adebar ante Portas

Störche schienen gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts im nördlichen Landkreis beinahe ausgestorben. In den vergangenen Jahren sind sie aber wieder häufiger zu sehen – nicht zuletzt dank der Erfolge von Aufzucht- und Auswilderungsstationen, wie die in Mingolsheim. Dass sie gleich scharenweise auftreten, bleibt aber nach wie vor selten.
Eine dieser Stellen ist der Staighof in Helmsheim. Das ist kein Zufall. Der benachbarte Acker wird von Thomas Lichter ausschließlich mit eigenem Humus gedüngt. Darin gedeihen Bodenlebewesen aller Art besser als auf Äckern, die mit Kunstdünger aufgepäppelten werden. Die zahlreichen Würmer, Käfer, Mäuse sind ideales Futter für die Störche. „Vor vier Jahren“, so berichtet der Helmsheimer Landwirt, „hat es angefangen. Es werden immer mehr Störche.“ Bis zu 42 Vögel hat er schon auf dem Acker neben seinem Kompostierbetrieb gezählt.
Das hat sich in der Region herumgesprochen. Immer wieder machen Neugierige zwischen Obergrombach und Heidelsheim Halt, um die Vögel zu beobachten, berichtet Lichter.

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