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20 Jahre Hopp

Knittlinger Neujahrsempfang mit Ehrung eines Großen
Etwas ganz besonderes war der diesjährige Knittlinger Neujahrsempfang für Bürgermeister Heinz-Peter Hopp. Er dürfe nun immerhin schon 20 Jahre die Entwicklung der Stadt aktiv mitgestalten, meinte er zur Eröffnung in der mit rund 300 Besuchern fast vollständig besetzten Weissachtalhalle. Genau so sah es auch Martin Reinhardt. Um Geld einzusparen habe man als ordentliche und sparsame Schwaben die Hopp-Ehrung mit dem Neujahrsempfang verbunden, meinte der Bürgermeisterstellvertreter und erinnerte an dessen Einführung durch den Bäckermeister und damaligen Bürgermeisterstellvertreter Heinrich Wertwein. „Handwerker brauchen zur Meisterschaft eine Prüfung. Bürgermeister aber kann jeder werden“, scherzte Reinhardt, um dann aber schnell daran zu erinnern, dass sich Bürgermeister alle acht Jahre bewähren müssen. Drei Mal gewonnene Wahlen zeugten davon, dass Heinz-Peter Hopp das gut gelungen sei. Die Wahlen legten Beweis dafür ab, „dass vieles richtig gemacht wurde.“

Im ganzen Enzkreis sei man sich bewusst, dass man mit Heinz-Peter Hopp einen großen Bürgermeister habe. Das wurde spätestens dann deutlich, als die Bäcker Daniel Vogt und seine Auszubildende Antonia Schmitt mit dem Geschenk antraten, einem superlangen Hefezopf. Exakt 2,02 Meter maß er und damit genau so viel wie der Schultes in seiner ganzen Größe.

Bürgermeisterstellvertreter Martin Reinhardt (links) übergibt an Bürgermeister Heinz-Peter Hopp den Hefezopf von Bäcker Daniel Vogt und seiner Auszubildende Antonia Schmitt



Hopp selbst verknüpfte in seiner Neujahrsansprache einige Bemerkungen zur Bundespolitik mit kritischen Worten an die Adresse von US-Präsident Donald Trump und verband globale Entwicklungen mit Knittlinger Themen. So etwa das Problem der Mobilität. Mit dem zentralen Omnibusbahnhof habe man in Knittlingen Zeichen gesetzt. Im Jahr 2018 werde endlich eine E-Ladestation realisiert werden können. In Zukunft genieße das Projekt „Historische Innenstadt“ hohe Priorität. Es sei höchste Zeit, dass dort etwas passiert insbesondere im Bereich der Gastronomie.

Der Bürgermeister während seiner Neujahrsansprache

Schließlich hänge die Entscheidung für einen Wohn- und Lebensmittelpunkt wie auch einen Wirtschaftsstandort in den meisten Fällen von der Infrastruktur einer Stadt ab. Knittlingen sei eine offene Stadt und man freue sich über neue Mitbürger. Dennoch gebe es den Bauplatz in Knittlingen nicht zum Spottpreis. Was die Ansiedlung von Unternehmen angehe, werde er in Kürze Erfolgsmeldungen präsentieren können.

In der Pflicht sah er das Landratsamt bei der 30er-Zone in Kleinvillars. Es gehe nicht an, dass deren Umsetzung eineinhalb Jahre dauere. Jetzt müsse an deren effektiven Kontrolle gearbeitet werden. Die Gefahrenpunkte des fließenden Verkehrs in der Innenstadt bedürften ebenfalls der Überwachung durch die Landespolizei.

In seiner Arbeit tatkräftig unterstützt fühle er sich durch den Gemeinderat. Der habe in den letzten Jahren hervorragende und weitreichende Entscheidungen getroffen, betonte Hopp. Sein Dank galt andererseits den Mitarbeitern des Rathauses wie auch den Bürgern, die sich ehrenamtlich wo auch immer in der Stadt engagieren. Dazu zählen ohne Zweifel die Mitglieder des Mundharmonika-Orchesters, die den Neujahrsempfang nicht nur einleiteten, sondern mit einem Kurz-Konzert auch abschlossen. Mit furiosem Applaus belohnt ging es zum Smalltalk ins Foyer der Weissachtalhalle, wo Simone Bäuerle mit Fleischküchle und Saitenwürstchen an der langgezogenen Cateringtheke wartete.

Sternsinger sammeln ordentlich ein

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